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6. November 2019

Gemeinsame Sache für die Wasserunfallprävention

Eine Rettungsweste kann Leben retten: 93 % der Ertrinkungsunfälle geschehen in offenen Gewässern wie in Seen oder Flüssen. Der Trend, den Fluss mit Gummiboot zu befahren, steigt stetig an – leider meist ohne Rettungsweste.

Das Schlauchboot fahren liegt im Trend. Unzählige Gummiboote tummeln sich bei schönem Wetter an Aare, Limmat und Co. Auffallend ist, dass nur wenige Freizeitkapitäne eine Rettungsweste tragen. Dabei werden diese immer komfortabler. Die von der Stadt Bern und der SLRG initiierte und von den Partnern massgeblich mitgetragene Sensibilisierungskampagne «Aare you Safe?» hat sich bewährt. Dieses Jahr konzentrierte sie sich auf das sichere Schlauchbootfahren auf der Aare.pur04_2019


Unterschätzte Gefahr in Fliessgewässern
Beim Ski- und Velofahren hat sich der Helm grösstenteils durchgesetzt, das Tragen einer Rettungsweste auf dem Wasser braucht allerdings noch Überzeugungsarbeit. Fliessgewässer sind unberechenbar. Oft werden Risiken falsch einge- oder gar unterschätzt. Dabei können mit dem Tragen einer Rettungsweste jährlich vier von fünf tödlichen Bootsunfällen verhindert werden. Mit vereinten Kräften machen sich BFU, SLRG, Kantonspolizei Bern und die Stadt Bern diesen Sommer für die Rettungsweste auf der Aare stark – dadurch soll die Tragquote bei «Gummiböötlern» steigen und die Bevölkerung sensibilisiert werden.


Am Ort des Geschehens
Am Medienevent vom 11. Juli 2019 in Schwäbis bei Thun wurde die Kampagne an einer stark frequentierten Einstiegsstelle vorgestellt. Die Vorführung im Einsatz erfolgte durch die SLRG Sektion Thun-Oberland.

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