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19. September 2014

Zwischenbilanz der SLRG Ertrinkungsstatistik

Kühle Temperaturen und viel Regen sorgten für einen wenig berauschenden Sommer – entsprechend vermindert war auch die Lust aufs Baden in der Schweiz. Mit 19 Personen sind bis dato weniger Menschen ertrunken als im Vorjahr (37 Opfer).

Die Zwischenbilanz der Ertrinkungsstatistik der Schweizerischen Lebensrettungs- Gesellschaft SLRG verzeichnet bis dato 19 Ertrinkungsopfer im 2014. Das sind deutlich weniger Ertrinkungsopfer als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt mit 37 tödlich verunfallten Personen in Schweizer Gewässern. Die SLRG führt die tiefere Opferzahl klar auf die vorherrschenden Wetterverhältnisse im Sommer zurück, die mit eher tiefen Temperaturen und vielen Niederschlägen das Baden an den Schweizer Gewässern nicht begünstigte.

 

Offene Gewässer sind nach wie vor Hauptunfallort

Unter den Opfern waren 14 Männer, 2 Frauen und 3 Kinder. 9 Personen ertranken in den Seen, 9 in Flüssen und eine Person ertrank während den Unwettern in einer vollgelaufenen Baugrube – sehr erfreulich: in Freibädern gab es keine Vorfälle. Die Zwischenbilanz kommt damit klar zum Schluss, dass 95% der tödlich verlaufenden Unfälle in offenen Gewässern (Seen und Flüsse) erfolgte und sieht die Jubiläumsstudie der SLRG klar bestätigt.

 

Schutz bietet nur das Einhalten der Baderegeln

Zu guter Letzt hält die SLRG fest, dass nur das konsequente Einhalten der Bade- und Flussregeln sowie ein risikobewusster Umgang mit dem Wasser den bestmöglichen Schutz gegen das Ertrinken bieten kann. Wer sich ins Wasser begibt, muss mit einem gewissen Risiko rechnen. Dieses Eigenrisiko lässt sich jedoch mit dem Einhalten der Baderegeln massiv reduzieren. Die sechs goldenen Baderegeln sind die Essenz aus über 85 Jahren Erfahrung im Rettungsschwimmen und wurden immer wieder an die neusten Erkenntnisse angepasst. Wer sich an die Baderegeln hält, kann den Aufenthalt am Wasser geniessen.

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