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30. Mai 2013

45 Menschen ertranken im 2012 in der Schweiz

Gemäss der Ertrinkungsstatistik der Schweizerischen Lebensrettungs- Gesellschaft SLRG ertranken im Jahr 2012 in der Schweiz 45 Personen, davon 35 Männer, 6 Frauen und 4 Kinder. Das sind 5 Ertrinkungsopfer mehr als im Vorjahr. Die SLRG erinnert daran, dass Wasser trotz seiner Schönheit gefährlich sein kann, und engagiert sich schweizweit mit einer breiten Palette an Präventionsmassnahmen gegen das Ertrinken.

Im Jahr 2012 sind insgesamt 5 Personen mehr in der Schweiz ertrunken als im Vorjahr. Die Zahl von 45 liegt im Durchschnitt der letzten Jahre. 21 Personen starben in Flüssen, 16 in Seen, 6 beim Tauchen, 1 in einem Schwimmbad und 1 in einem privaten Swimming Pool.


Am meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich im Kanton Zürich (10) gefolgt von den Kantonen Bern (6), Genf (5) und Waadt (4). Drei Personen ertranken im Tessin. Je zwei Ertrinkungsfälle ereigneten sich in den Kantonen Aargau, Neuenburg, St.Gallen, Thurgau, Schwyz und Wallis. Und je eine Person ertrank in Baselland, Baselstadt, Graubünden, Obwalden und Solothurn. Aus den restlichen Kantonen sind der SLRG keine Ertrinkungsfälle gemeldet worden.

Die SLRG arbeitet kontinuierlich daran, durch Präventionsarbeit und die Ausbildung von Rettungsschwimmern die Ertrinkungsfälle zu verhindern.

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