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4. April 2013

Und Action! – Verfilmung der sechs Baderegeln

Im Sommerlager der SLRG-Jugend waren gute Schauspielerinnen und Schauspieler gefragt. In einem Workshop verfilmten die Jugendlichen die sechs SLRG-Baderegeln. Die jungen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer standen sowohl vor wie auch hinter der Kamera.

«Ruhe am Set! – Kamera? ... läuft! – Ton? ... läuft! – Und Action!». Wieder und wieder wurden die Sequenzen von den immer ehrgeiziger werdenden Nachwuchsproduzentinnen und -produzenten gedreht, bis die Szene passend im Kasten war. Rund 30 Jugendliche gingen mit viel Motivation im Die Jugendlichen standen bei der Verfilmung der Baderegeln sowohl vor wie auch hinter der Kamera.SLRG-Jugendlager ans Werk. Vor dem Drehbeginn analysierten die Jugendlichen in Gruppen die Baderegeln und überlegten sich, wie diese filmisch umgesetzt werden könnten. Nachdem die Drehbücher geschrieben waren, ging’s an die nächsten Schritte. Die Rollen mussten verteilt und die nötigen Requisiten gefunden werden. Die Proben bereiteten allen viel Spass. Als es dann aber Ernst gilt, waren alle Jungschauspielerinnen und -schauspieler hochkonzentriert bei der Sache und legten sich ins Zeug. Der spezielle Workshop kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an. «Ich fand es super, dass wir in den Workshops neue Dinge ausprobieren konnten», ist die 11-jährige Anja begeistert. Die Dreharbeiten wurden dank einem Wettbewerbsgewinn ermöglicht.

 

Eine siegreiche Idee

Die Organisatoren des SLRG-Jugendlagers reichten ihre Projektidee, die sechs Baderegeln der SLRG in Form eines Kurzfilmes darzustellen, im Projektwettbewerb SRK «Youth positive action» ein. (Siehe «Ready for Red Cross» 3/12) Mit Erfolg! «Wir waren überrascht, mit unserem Projekt gleich auf dem ersten Platz des Wettbewerbs zu landen. Umso grösser war die Freude, das Projekt an der Siegerehrung in Bern vorzustellen und mit dem Preisgeld einen speziellen Workshop im SLRG-Jugendlager anbieten zu können», meint die Organisatorin und Leiterin des SLRG-Jugendlagers Danielle Basler. Neben diversen anderen Workshops wurde die Verfilmung der Baderegeln kurzerhand zum Schwerpunkt des Jugendlagers erklärt. Während der Lagervorbereitungen machten sich die Leiter und Leiterinnen intensiv Gedanken zur Gestaltung des Workshops. Mit dem Ziel, einen Film von Jugendlichen für Jugendliche in der ganzen Schweiz zu produzieren, entschied man sich für die Produktion eines Stummfilms. Dadurch konnten die Sprachgrenzen elegant überwunden werden, und das Endprodukt steht gesamtschweizerisch für die Jugendausbildung zur Verfügung.

 

Filme schon bald verfügbar


Nach getaner Arbeit liessen die Jugendlichen den Nachmittag jeweils im kühlen Nass – natürlich unter Berücksichtigung der verschiedenen Baderegeln – ausklingen. Hinter den Kulissen ging die Arbeit zu diesem Zeitpunkt jedoch erst richtig los: Nach der letzten Klappe war der Film noch gar kein Film. Die einzelnen Szenen mussten noch zu einem fertigen Kurzfilm zusammengesetzt, mit Musik hinterlegt und natürlich mit Vor- und Abspann ergänzt werden.
Am Ende der Lagerwoche hiess es: «Show time!». Den Kindern und Jugendlichen wurde bereits die Rohfassung der sechs Kurzfilme präsentiert. Die definitive Version wird demnächst auf der SLRG-Homepage verfügbar sein.

 

Ab ins Wasser! Die Jungschauspielerinnen und -schauspieler geben bei der Verfilmung der Baderegeln vollen Einsatz.

 

Junge Rettungsprofis im Sommerlager

Alle zwei Jahre organisiert die SLRG Region Nordwest in Zusammenarbeit mit dem SLRG Fachbereich Jugend ein polysportives Jugendlager. Die fünfte Ausgabe des Jugendlagers fand im Juli 2012 erstmals im Tessin statt. «Dank dem Lagerortwechsel konnten wir doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie in den vergangenen Jahren mitnehmen und die gesteigerte Nachfrage decken. Alle Plätze waren innert kürzester Zeit ausgebucht!», freut sich die Organisatorin und Lagerleiterin Danielle Basler. Rund 100 Jugendliche aus der ganzen Schweiz trainierten während einer Woche unter strahlender Sonne ihr Können im Rettungsschwimmen.
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