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17. Januar 2013

Das Projekt Führungsorganisation in Kürze

Im Projekt Führungsorganisation werden die fünf Grundsätze für Nonprofit-Organisationen umgesetzt – gemäss dem Red Cross-Code «Empfehlungen an kleine Mitgliedorganisationen des SRK zur Umsetzung einer Good-Governance». Im Mittelpunkt stehen dabei die Anliegen der Transparenz, die Sicherung des Vertrauens der Öffentlichkeit und Partner, ein konstruktives Miteinander aller Mitarbeitenden – entlohnt oder nicht – sowie der Erfolg der Organisation.

Alle Sektionen haben im Vorfeld der SeReKo das Dokument «Good Governance in der SLRG» erhalten. Deshalb gehen wir hier nur auf die wesentlichen Unterschiede zu heute ein:

 

In Zukunft wird stärker zwischen strategischen und operativen Aufgaben unterschieden. Die Abgrenzung zwischen den Gremien und den Aufgaben ist klarer. Doppelfunktionen in strategischen und operativen Gremien soll es nicht mehr geben. Die Regionen und Sektionen sind stärker am Wahlprozess zum Beispiel der Fachgruppen beteiligt. Die Geschäfstelle wird zukünftig dank klaren Abläufen und Zuständigkeiten die Sektionen speditiver und effizienter bedienen können.

 

Durch die klarere und einfachere Struktur können Entscheidungen rascher gefällt und effizienter umgesetzt werden. Dadurch kommt die Gesamtorganisation rascher und begeisterter vorwärts. Sie kann ihren Auftritt in der Öffentlichkeit stärken, mehr Einfluss auf politische Entscheidungen im Umfeld der Wasserrettung gewinnen und Sponsoren einfacher überzeugen. All dies dient dem gemeinsamen Ziel: Ertrinken verhindern.

 

Die neue Führungsorganisation der SLRG: Entscheid ZV zur Weiterverfolgung.

 

Kleinerer Vorstand: Konzentration auf strategische Führung

Den Zentralvorstandsausschuss wird es in Zukunft nicht mehr geben. Der Vorstand wird sich auf die strategische Führung konzentrieren und aus neun bis elf Personen bestehen. Alle Regionen sind vertreten. Zudem nehmen mindestens zwei SLRGExterne Einsitz. Der Vorstand wird gemäss Spesenregelement entschädigt.

 

Fachgruppen: Leitung durch Fach-Verantwortlichen der Geschäftsstelle

Die Fachgruppen ersetzen die Kommissionen. Die Fachgruppen werden durch den Verantwortlichen des Fachbereichs der Geschäftsstelle geleitet und nicht mehr durch Mitglieder des Vorstandes. Die Regionen schlagen in Absprache mit den Sektionen die Mitglieder einer Fachgruppe vor. Die Mitglieder werden gemäss Spesenreglement entschädigt.

 

Vierköpfige Geschäftsleitung

In der Geschäftsleitung sitzen neben dem/der GeschäftsleiterIn (ZentralsekretärIn) die LeiterInnen strategischer Support, Operativer Support und ProduktmanagerIn. Sie koordinieren die Umsetzung von strategischen Vorhaben und Projekten und stimmen die operativen Tätigkeiten ab.

 

Zum strategischen Support gehören die Bereiche Integrierte Kommunikation, Marketing, Fundraising und Controlling/Finanzen. Zum Product Management gehören Ausbildung, Prävention, Sicherungsdienste und Beratung sowie Kinder und Jugend. Beim Operativen Support sind das Kurswesen, das Materialwesen, die allgemeine Administration und der Support der Regionen/Sektionen angesiedelt.

 

Erweiterte Geschäftsleitung: Mit FachbereichsleiterInnen

Die FachbereichsleiterInnen Integrierte Kommunikation, Marketing, Fundraising, Ausbildung, Kinder und Jugend sowie Support Regionen/Sektionen sitzen in der Erweiterten Geschäftsleitung. Das Gremium unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen den Regionen und optimiert den Support von und an die Regionen und Sektionen.

Kontakt und Fragen:
Stephan Böhlen
079 / 474 26 68